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Jun
06

Fußball-Europameisterschaft 2012 in Kiew

Von admin am 6. Juni 2012 veröffentlicht

 

Blick auf Kiew vom Wasser aus

(cc BY 2.0) steve nimmons via flickr.com

Die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine steht vor der Tür, die Mannschaften haben ihre Quartiere bezogen und die Menschen fiebern diesem Großereignis ungeduldig entgegen. Einer der Austragungsorte ist Kiew, die Hauptstadt der Ukraine. Dort spielt das Gastgeberland am 11.Juni gegen Schweden, am 15.Juni Schweden gegen die Engländer und schließlich am 19.Juni Schweden gegen den ehemaligen Weltmeister Frankreich. Diese Gruppe D gilt mit den Schwergewichten Frankreich und England als echtes Highlight, das Gastgeberland Ukraine wird aber alles daransetzen, das Viertelfinale zu erreichen. In der Stadt werden aber nicht nur diese drei Vorrundenspiele ausgetragen, sondern ein Viertelfinale am 24.Juni sowie das Endspiel am 1.Juli. Die ganze Welt wird dann in die Hauptstadt am Dnjepr schauen und gebannt das Finale verfolgen – vielleicht mit ukrainischer Beteiligung.

 

 

Neben dem Fußball werden Besucher aber auch kommen, um Stadt und Land zu sehen. Hotels haben sich herausgeputzt und erwarten ihre Gäste in bequemen und komfortablen Unterkünften. Für die EM-Touristen beginnt eine Stadttour im Zentrum auf dem Unabhängigkeitsplatz und dem Kreschtschatik. Er bildet die im Stalinistischem Architekturstil wieder aufgebaute Prachtstraße, wo während der EM 2012 eine Fanmeile eingerichtet, die bis zum Olympiastadion reicht. Große Leinwände und eine zusätzliche 3D-Projektion an das Rathaus sollen Public Viewing möglich machen. Alle Spiele werden hier übertragen, der Eintritt ist kostenlos, für das leibliche Wohl sorgen fahrende Händler. Bei besonders wichtigen Partien empfiehlt sich frühzeitiges Kommen, um sich einen guten Platz zu sichern.

Die Stadt verfügt über eine gute und für die EM modernisierte Infrastruktur, am besten kommt man mit der Metro voran. Lohnenswert ist ein Besuch des Höhlenklosters – Petscherska Lawra. Dieser groß angelegte Komplex eines russisch-orthodoxen Klosters wurde im 11.Jahrhundert erbaut und liegt im Süden des Stadtzentrums. Außerdem sollte man sich Zeit für die Sophienkathedrale und das Michaelskloster sowie das Mutter-Heimat-Denkmal nehmen. Eine Sehenswürdigkeit ganz anderer Art ist das Tschernobyl-Museum. Es erinnert in beeindruckender Weise an den Reaktorunfall im Jahr 1986. Ein Gang führt an entlang der Decke angebrachten und durchgestrichenen Namen von Orten und Siedlungen, die damals nach der Katastrophe aufgegeben werden mussten.

Kiew ist ein lohnendes Ziel für Besucher, ob jetzt während oder nach der Europameisterschaft. Es bietet viele lohnenswerte Ziele, die Menschen sind offen und freundlich, die Unterkünfte gut eingerichtet, so dass sich ein Aufenthalt dort sicher lohnt.

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