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Reiseberichte aus aller Welt

Jun
11

Euro 2012 in Charkiw – als Tourist die Stadt besuchen

Von admin veröffentlicht

Am 08. Juni beginnt die UEFA-Fußball Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Eine Austragungsstätte ist das Metalist Stadium in Charkiw. Dort beginnt die EM am 09. Juni mit dem Spiel Niederlande gegen Dänemark. Beide, sowohl die Oranjes, als auch die Dänen machen sich große Hoffnungen dieses Spiel zu gewinnen und in die nächste Runde aufzusteigen.

Kathetrale in Charkiw

(CC BY 2.0) burntime via Flickr.com

Auch das zweite Spiel der EM 2012 ist ein heißer Tanz auf dem Rasen. Niederlande gegen Deutschland bürgt immer für Emotionen. Beide träumen vom Europameistertitel und beide sind auch große Favoriten, neben Spanien und Italien.
Am 17. Juni folgt dann noch Portugal gegen Niederlande, da wird sich dann schon herauskristallisieren, wer in die nächste Runde aufsteigt und noch Chancen auf den Titel hat. Fußball wird in Polen und der Ukraine in den nächsten Wochen die Nummer eins sein.

Aber Charkiw hat für den Fußballfan natürlich noch mehr zu bieten, die Stadt hat auch Sehenswürdigkeiten, die man sich ansehen sollte. Die zweitgrößte Stadt in der Ukraine wurde im 17. Jahrhundert gegründet, war für kurze Zeit, Beginn des 20. Jahrhunderts, auch Hauptstadt der Ukraine, bevor sie von Kiew abgelöst wurde. Besichtigen sollte man unbedingt das Historische Museum, den Zoo, die steinerne Kathedrale vom Kloster Maria-Schutz und den Freiheitsplatz.

Auch Spuren deutscher Vergangenheit kann man in der ukrainischen Stadt finden, in der Puschkin-Straße findet man ein Jugendstilhaus mit deutscher Aufschrift „Friseur“. Früher war die Straße als „Große Deutsche Straße“ bekannt und dort lebten viele Gelehrte und auch Kaufleute aus Deutschland.

Neben Charkow, wie die Stadt auch genannt wird, sind Kiew, Odessa und Lemberg die größten Städte. Landschaftlich wird das Land durch Gebirgszüge geprägt, sowohl auf der Halbinsel Krim als auch im Bereich der Karpaten. Natürlich prägt auch die Schwarzmeerküste die Landschaft, meist steil abfallend aber nicht sehr hoch.

Wer zur EM 2012 anreist, sollte sich unbedingt auch die Stadt und die Umgebung ansehen, wer weiß, wann wieder die Gelegenheit dazu kommt.

Jun
06

Fußballeuropameisterschaft 2012, in Lemberg

Von admin veröffentlicht
Sonnenaufgang in Lemberg / Lviv

(CC BY 2.0) Dave Proffer via Flick.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 8.6.2012 beginnt die Fußball Europameisterschaft. Während der 28 EM-Tage werden 31 Spiele ausgetragen, 16 davon in ukrainischen Städten. In der Stadt Lemberg / Lviv finden drei Vorrundenspiele statt. Während der EM 2012 empfängt die ukrainische Stadt zweimal die deutsche Nationalmannschaft.

Folgende Vorrundenspiele finden in dem neuerbauten Stadion statt:
9.6., 20.45 Uhr Deutschland – Portugal
13.6., 18.00 Uhr Dänemark – Portugal
17.6., 20.45 Uhr Dänemark – Deutschland

Lemberg liegt etwa 100 km von der polnischen Grenze entfernt. Die Stadt ist gut mit dem Zug, dem Flugzeug und von einigen deutschen Städten auch mit dem Bus erreichbar. Nachdem die Hotelpreise in den letzten Wochen erheblich angestiegen waren, sind sie mittlerweile wieder gesunken. Es gibt noch viele freie Zimmer in allen Preiskategorien. Auch auf dem eigens für die EM angelegten Campingplatz gibt es Übernachtungsmöglichkeiten. Zu dem ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft werden etwa 6000 Fans erwartet. Die Fan-Zone liegt in einer belebten Durchgangsstraße. Dort werden alle Spiele live übertragen. Ein Rahmenprogramm begleitet das Public Viewing. Das Fußball-Stadion ist recht klein, es gibt 34000 Sitzplätze. Obwohl die EM 2012 unmittelbar bevorsteht, sind die Parkplätze und Zufahrtswege noch nicht fertig gebaut.

Die Stadt ist an viele Touristen gewöhnt. Sie gilt als eine der schönsten Städte der Ukraine. Besonders die Altstadt ist sehenswert. Seit 1998 gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Es gibt viele Museen, Paläste und historische Gebäude im Bereich der Altstadt. Außerdem gibt es über 80 Kirchen, von denen sich zehn am Marktplatz befinden. Besonders sehenswert ist die St.-Georgs- Kathedrale. Der Marktplatz ist wunderschön. Ein riesiger Springbrunnen mit kunstvollen Figuren und zahlreiche kunstvoll verzierte Gebäude befinden sich in seiner Nähe.

Die Stadt hat ein gutes Verkehrssystem. Die Straßenbahn wurde größtenteils von Oberleitungsbussen abgelöst. Eine preiswerte Alternative sind die Mashrutkas, das sind Minibusse, die keinem festen Fahrplan folgen. Die Fahrgäste bestimmen, wann und wo der Bus anhält. Als Tourist ist das nicht ganz einfach, man muss seinen Wunsch nach einem Halt des Busses durch laute Rufe äußern. Die Stadt bietet ein abwechslungsreiches Nachtleben. Eine große Auswahl an guten Restaurants und Bars stehen den Touristen zur Verfügung.

Jun
06

Euro 2012, in Warschau

Von admin veröffentlicht

 

Altstadt von Warschau

(CC BY-SA 2.0) ryarwood via flickr.com

Warschau, die Hauptstadt Polens, ist nicht nur wegen seiner Eigenschaft als eine der acht Städte, in welchem die EM 2012 ausgetragen wird, eine Reise wert. Denn die Stadt verfügt über eine historische Altstadt und andere attraktive Sehenswürdigkeiten.

Zieht dann im Juni König Fußball in die Stadt ein, so ist Warschau vom 08. Juni bis 16. Juni zunächst einmal Austragungsort für einige Gruppenspiele der Gruppe A. Die Mannschaften aus Polen, Griechenland, Tschechien und Russland geben sich die Ehre. Nach der Vorrunde findet am 21. Juni im dortigen Stadion das erste Viertelfinalspiel statt. Zu guter Letzt richtet die Stadt am 27. Juni auch das erste Halbfinalspiel dieses Turniers aus. Für gute Spiele und ausreichend Stimmung während der EM 2012 wird als gesorgt sein.

 

 

Zwischen den Spielen lohnt es sich, die zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besichtigen. Die Altstadt wurde nach dem zweiten Weltkrieg originalgetreu wieder aufgebaut und ist Teil des UNESCO Weltkulturerbes. Ihr Mittelpunkt ist der Schlossplatz mit der Sigismund Säule und dem Königsschloss, welches über vier Jahrhunderte Sitz der polnischen Könige war. Auch Reste der Stadtmauer und des Stadttores sind hier zu sehen.

Östlich dieses Platzes liegt ein weiteres imposantes Gebäude, welches aufgrund seiner Bedachung der “Palast unter dem Blechdach” genannt wird. Dieser wurde zeitweise sogar als königliche Residenz genutzt.

Historische kirchliche Bauten, wie die Johanneskathedrale aus dem 13. Jahrhundert und der Bischofspalast aus dem 16. Jahrhundert sind ebenfalls einen Besuch wert. Die Johanneskathedrale wurde in ihrer Geschichte mehrfach umgebaut und 1798 sogar zur erzbischöflichen Domkirche geweiht.

Will man aber den Flair der ganzen Stadt auf sich einwirken lassen, so empfiehlt es sich, den Königsweg zu laufen. Dieser verbindet nicht nur viele Sehenswürdigkeiten und historische Gebäude sondern führt auch durch die schönsten Straßen der Stadt. Auf 10 Kilometern kann der Besucher hier auf einer der ältesten und längsten Prachtstraßen der Welt die Atmosphäre genießen.

Doch die Landeshauptstadt hat nicht nur historische Gebäude zu bieten. Zahlreiche Bars und Restaurants laden zum Genießen und Feiern ein. Für besondere Schokoladenfreunde ist ein Besuch bei E. Wedel, einem seit über 150 Jahren hier ansässigen Chocolatier, ein Pflichtteil ihres Aufenthalts. Er gilt als einer der ältesten und besten Schokoladenhersteller Polens.