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Reiseberichte aus aller Welt

Jun
15

Italien – Eine Reise wert

Von admin veröffentlicht

Ein Land besser kennen lernen, das geht am besten, wenn der Reisende viele Städte und Landschaften des Landes zu sehen bekommt, sofern hier Unterschiede bestehen. In kaum einem anderen Land lassen sich so viele unterschiedliche Regionen und Traditionen ausmachen wie in Italien, so dass es meist nicht mit einer einfachen Fahrt nach Italien getan ist. Hier bietet sich vielmehr eine Rundreise an.

Italien – seit eh und je ein Reiseland
Bereits Goethe besuchte 1786 Italien während einer etwa eineinhalb Jahre dauernden Rundreise und zeigte sich in späteren Ausführungen in seinem Reisebericht „Italienische Reise“ begeistert von den Landschaften und Menschen, die er hier antraf. Viele Touristen aus Deutschland und aller Welt erlebt das Land aber vor allem seit den 1960er Jahren. Während sich einige Touristen auf Städtereise nach Italien begeben und hier neben der Hauptstadt Rom Städte wie Bologna, Florenz, Palermo, Pisa oder Venedig besuchen, begibt sich mancher auch auf eine kulinarische Reise durch Italien.

Geschmacksreise durch Italien
Eine kulinarische Rundreise durch Italien lässt sich an praktisch jedem beliebigen Ort beginnen. Das Besondere daran ist, dass sich die legendäre italienische Küche nicht nur bei einer Städtereise erschmecken lässt. In Italien schmeckt es beinahe in jedem Ort etwas anders, dort mischen sich verschiedene Einflüsse und das schmeckt man. Obendrein hat auch jede Region Italiens ihre ganz eigene Küche, so dass es sich wirklich lohnt, bei einer Italien Rundreise von Nord nach Süd zu fahren und sich nicht nur die großen Städte zu beschauen. Wo ein Land auch geografisch so viele Unterschiede zu bieten hat wie Italien, da ist Platz für mehr als eine Reise. So ist Italien durch den Einfluss der Alpen im Norden geprägt, die Städte am Mittelmeer sind anders als die am adriatischen Meer und der sizilianische Teil des Landes nimmt eine weitere Sonderrolle ein. So lohnt die Rundreise durch ganz Italien auch deshalb, weil die Menschen und die Landschaften sich samt Klima übers Land verteilt immer wieder anders erfahren lassen.

Mai
26

Agriturismo auf Sardinien – Bauernhof-Urlaub auf Italienisch

Von admin veröffentlicht

Sardinien, die zweitgrößte Insel im Mittelmeer, erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das mediterrane Klima und ihr Ruf als Naturreservat machen sie zum perfekten Erholungsgebiet für jedermann. Besonders zu empfehlen ist das spannende Konzept des Agriturismo, eine willkommene Abwechslung zu Hotels und Massentourismus. Dahinter verbirgt sich ein Urlaub auf dem Bauernhof, bei einer echten sardischen Familie. Wer genug hat, von Sonne, Strand und Meer, kann den Schäfer morgens zum Melken begleiten und sogar bei der Zubereitung des Käse zusehen. Überhaupt ist das Essen in gemütlicher Gesellschaft der Gastfamilie herrlich. Frische, selbstgezogene Zutaten, Nudeln und Wildschweinschinken aus eigener Herstellung machen die authentische „Cucina Sarda“ einer sardischen Mamma aus, für das leibliche Wohl ist rundherum gesorgt. Auch Bewegung kommt auf keinen Fall zu kurz, denn Sardiniens Natur hat für jeden etwas zu bieten, egal ob Rad fahren, wandern oder klettern. Nicht nur bei den Mahlzeiten, sondern auch was das Wohnen anbelangt, erlebt man das absolut ländliche Gefühl eines sardischen Bauernhofs. Was mitunter auch bedeuten kann, dass kein fließendes Wasser auf den Zimmern oder ein eigenes WC vorhanden sind. „Back to the Basics“ lautet das Motto, Erholung vom Alltagsstress. Handy, Computer und Fernsehen rücken in weite Ferne, was bleibt ist ein entspannender und befreiender Urlaub für alle. Nicht nur auf Sardinien, auch im restlichen Italien, zum Beispiel in der Toskana, auf Sizilien, in den Abruzzen oder in der südlichsten Region des italienischen Festlandes, Kalabrien finden Liebhaber des Natururlaubs idyllische Reiseziele. Natürlich kann man auch die Annehmlichkeiten einer Ferienwohnung oder eines Hotels genießen und trotzdem die Vorteile des Agriturismo nutzen. Einfach einen teilnehmenden Bauernhof ausfindig machen und sich zum Essen dazugesellen. Buon Appetito!

Aug
02

Reisebericht Apulien – Süditalien

Von admin veröffentlicht

Reisebericht Apulien – Süditalien – Italien gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen. Italien ist nicht weit entfernt, hat viele großartige Sehenswürdigkeiten, das Wetter ist mediterran angenehm und vor allem das italienische Essen wird weltweit sehr geschätzt. All das trifft auch auf Apulien zu. Der Süden Italiens ist beliebtes Reiseziel und bezaubert durch kulinarische und landschaftliche Reize – das gilt natürlich auch für den „Absatz des Stiefel“.

Die Anreise per Flugzeug endet in Bari, der Hauptstadt der Region Apulien. Mit dem Mitwagen geht es weiter nach Süden. Schon vom Auto aus bezaubert Bari mit typisch süditalienischem Charme. Eng aneinander gebaute Häuser, Wäscheleinen, überall Menschen, die den Tag im Freien genießen.
Apulien ist landschaftlich reich an Hügeln und Ebenen. Vom Gebirge des Apennin ist hier nicht viel zu sehen. Durch das mediterrane Klima wachsen hier hauptsächlich Mandel, Oliven, Getreide und Tomaten. Apulien hat heiße Sommer und milde Winter.

Kulinarisch bemerkt man die besondere Frische der hier gewonnenen Lebensmittel. Die Fische werden frische aus dem Mittelmeer gewonnen, die Oliven kommen aus der italienischen Sonne, die Tomaten von der Plantage um die Ecke. All das schmeckt wunderbar, wie sowieso in Apulien die gesamte italienische Küche, die noch wesentlich besser ist als ihr Ruf! Auch die Rotweine, die hier angebaut werden, sind besonders vollmundig und gehaltvoll. Bekannte Weinanbaugebiete sind unter anderen Castel del Monte, Canosa di Puglia oder Foggia.

Die Stadt Brindisi im Süden Apuliens ist immer eine Reise wert: Hier findet man viele römische Ruinen und Stätten, wie fast überall in Italien. Zum Beispiel die Via Appia, die wichtigste Straße des römischen Reiches von Rom nach Brindisi, römische Amphitheater, Statuen und Gebäude.