Reisetipps Blog

Reiseberichte aus aller Welt

Nov
20

Kuschelwochenende als zwischenzeitliche Alternative zu den Flitterwochen

Von admin veröffentlicht

An einer Hochzeit gibt es viele schöne Aspekte. Etwa der erste Tanz der frisch-vermählten Eheleuteam Abend. Die Freudentränen der Mutter wenn sie sieht wie glücklich ihre Tochter bei der Vermählung ist. Oder das Wiedersehen mit alten

(CC BY 2.0) by John Loo – flickr.com

Bekannten die man zur eigenen Hochzeit eingeladen hat. All diese Situationen und Momente sind etwas Besonderes in deren Genuss man kommt, wenn man sich dazu entschließt zu heiraten. Neben der Tatsache den Bund fürs Leben geschlossen zu haben, ist für viele junge Menschen die sich für eine Hochzeit entschieden haben auch ein weiterer Aspekt sehr erfreulich: die gemeinsamen Flitterwochen. Viel zu oft kommt es jedoch heutzutage vor, dass man unmittelbar nach der Hochzeit nicht zwei oder drei Wochen Urlaub bekommt und so die Flitterwochen verschoben werden müssen. In dieser Situation bietet sich eine Alternative perfekt an: ein Kuschelwochenende in einem romantischen Hotel für die frisch-vermählten Eheleute.

Bei einem Kuschelwochenende handelt es sich im Prinzip um nicht mehr als ein Wochenende in einem Hotel, in dem sich alles um Romantik und Liebe dreht. Entsprechend dieser beider Themen sind die jeweiligen Hotels die ein Kuschelwochenende anbieten auch ausgestattet. Neben einem großen Wellnessbereich, in dem man spezielle Anwendungen und Services für Paare in Anspruch nehmen kann, warten auf die Gäste auch besonders sinnlich und romantisch eingerichtete Zimmer und Suiten. Am Abend kommt man im Rahmen eines Wochenendes bei dem sich alles um Romantik und Liebe dreht täglich in den Genuss eines Candle-Light-Dinners. Anschließend bietet sich die Möglichkeit am Kamin die Fotos der gemeinsamen Hochzeit erstmals zu sichten und sich daran zu erfreuen.

Aug
31

Reisebericht Abenteuerreise Paraguay

Von admin veröffentlicht

Wer als Abenteuerreisender in Südamerika unterwegs ist, passiert eher selten das unscheinbare Binnenland Paraguay. Dabei bietet das touristisch wenig erschlossene Land ganz besondere Schätze für den Reisenden, der es abseits der ausgetretenen Touristen-Pfade mag. So habe ich eine Schiffsreise durch Paraguay unternommen, mir für ein paar Guarani bestes Asado gekauft und mich auf die Jagd nach wilden Tieren gemacht – lest selbst!

(CC BY 2.0) by PhillipC – flickr.com

Wer mit dem Flugzeug aus Europa in der größten Stadt Paraguays, Asunción, landet, den erwartet zuerst ein Kulturschock: Die Straßen sind voll mit Essensständen, die ihre fremden Gerüche gekonnt verteilen, Verkäufer versuchen dem überforderten Touristen ihre Ramschware anzudrehen und Tourveranstalter preisen aufdringlich ihre Angebote an – es geht hier halt alles etwas persönlich zu. Ein paar hundert mal „No, gracias“, doch später habe ich mich schließlich für eine Schiffsreise durch Paraguay entschieden, die mich aus der Hauptstadt direkt in den abgelegenen Chaco bringt.

Auf dem etwas heruntergekommenen Kahn werde ich gleich mit einem kalten Mate begrüßt, dem Nationalgetränk Paraguays. Die heiße Version kannte ich ja schon aus Argentinien, aber der kalte Mate erschien mir als Erfrischung doch etwas gewöhnungsbedürftig.
Seis´ drum, im sehr gemütlichen Tempo legen wir ab und schippern der Abendsonne entgegen, die in die weite, verlassene Graslandschaft eintaucht. Als Abendessen wird typisches Asado serviert, das hier in Paraguay immer und zu jeder Gelegenheit gegessen wird. Es handelt sich dabei um verschiedene Arten von gegrilltem Fleisch, die über Holzkohle meist vertikal gegrillt werden. Köstlich!

Als ich am nächsten Morgen aus meiner Kabine gekrochen kam – der laute Motor und das ständige Schwanken des Bootes hatten mir etwas zugesetzt – erwarteten mich endlos weite Feuchtgebiete, die in ein tiefes Grün getaucht waren. Zuerst erscheint die Szenerie etwas eintönig, doch wer genau hinschaut bemerkt: Es gibt viele interessante Tiere zu sehen. Erhaben kreisen riesige Vögel über den weiten Flächen, unter ihnen gibt es verschiedene Säugetiere, die wir aus Deutschland überhaupt nicht kennen. Mit etwas Glück können auch Kaiman-Krokodile gesichtet werden.

Für heute Abend ist Landgang angesagt. Auf einem traditionellen Hof soll ich das berühmte Steak aus Paraguay essen, das mindestens ebenso gut wie das aus Argentinien sein soll. Doch erst müssen wir die Rinder schlachten – damit das Abenteuer nicht zu kurz kommt!

Aug
30

Wandertour im Harz-Gebirge

Von admin veröffentlicht

Die Naturlandschaft des Nationalparks Harz mit seinem dichten Wald und den hohen Schluchten ist einzigartig. So nahezu unberührt sie auch ist, kann sie doch glücklicherweise von Besuchern bestaunt werden. So kommen jedes Jahr viele Naturliebhaber und Wanderfreunde in das beliebte Mittelgebirge, um das sich viele Mythen und Sagen ranken. Das Prachtstück des Harzes ist seine höchste Erhebung, der sagenumwobene Brockenmit stolzen 1141 Metern Höhe. Hinauf kommen geübte Wanderer zu Fuß oder etwas gemächlicher mit der berühmten Brockenbahn, die ebenfalls ein besonderes Erlebnis ist.

(CC BY 2.0) by Digitoxin – flickr.com

Im Harz-Gebirge gibt es eine große Anzahl von Wanderwegen für jedermann. Auf ihnen lässt es sich nach Herzenslust die schöne Gegend und Natur erkunden, egal ob routinierter oder unerfahrener Wanderer, ob Familie, Gruppe oder Einzelabenteurer. Einer der leichteren Wanderwege ist der gemütliche “Löwenzahn-Entdeckerpfad” ab Drei-Annen-Hohne. Wer dagegen zum mythenreichen Hexentanzplatz emporsteigen möchte, sollte schon gutes Schuhwerk und etwas Ausdauer mitbringen. Dafür lohnt sich der Weg aber allemal, denn die Aussicht von dort oben ist herrlich. Gaststätten laden außerdem ein, um sich vom Aufstieg zu erholen. Auch die gastfreundlichen Hotels im Harz bieten für Wanderreisende die nötige Bequemlichkeit und Entspannung.

Der fast 10 km lange “Harzer-Hexen-Stieg”, der einmal quer durch den Harz führt, zählt zu den beliebtesten Fernwanderwegen in Deutschland. Er wurde bereits mehrfach als “Qualitätsweg” ausgestattet. Auch eine Wanderung entlang des ehemaligen Grenzstreifens zwischen Ost- und Westdeutschland mit dem Namen “Das Grüne Band” ist sehr erlebnisreich. Hier trifft Geschichte auf Naturerlebnis. Daneben wurden an der Strecke sehenswerte Kunstwerke und Skulpturen in Gedenken an die einstige Mauer errichtet. Auf dem 4 km langen “Naturmythenpfad” lässt sich insbesondere so mancher alten Sage nachspüren. Nach der Wanderung sind die Altstädte Wernigerode oder Goslar immer einen Bummel wert. Denn was den Harz ausmacht, ist seine besondere Vielfältigkeit. Seine Flora besitzt so viele Arten wie nur wenige Gegenden in ganz Deutschland. Der Kontrast zwischen den atemberaubenden Felsenschluchten und idyllischen Tälern ist außerdem magisch, was Wanderer immer wieder neu erleben.