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Reiseberichte aus aller Welt

Nov
26

Sächsische Schweiz das Kletterparadies

Von admin veröffentlicht

Im Tal der Elbe, zwischen der Stadt Dresden und der deutschen Landesgrenze zur Tschechei, erstreckt sich das Gebiet der Sächsischen Schweiz. Eine Region, die zum Großteil als Nationalpark geführt wird und sich durch ihre einzigartige schöne Natur auszeichnet.

(CC BY 2.0) von tyo – flickr.com

Ein Teil der Sächsischen Schweiz stellt das Elbsandsteingebirge dar. Überall ragen Felsköpfe über die Baumwipfel. Es lässt sich erahnen, dass hier eins der schönsten Klettergebiete Deutschlands versteckt liegt. Über 1.100 Gipfel laden zum Klettern ein. Derzeit gibt es mehr als 17.000 Kletterwege, die den Sportler, der den Weg hinauf bewältigt, auf eine Höhe zwischen 10 und 90 Metern bringen. Von dort aus hat man eine grandiose Aussicht über die gesamte bizarre, durch die Felsen geprägte, Landschaft der Sächsischen Schweiz. Es sind also umfangreiche Klettermöglichkeiten für alle aktiven Naturliebhaber gegeben. Doch Vorsicht! Magnesia und Klemmkeile sind hier nicht nur unbeliebt, sondern sogar verboten. Die Kletterer müssen sich allein auf ihre selbstgebauten Sicherungen durch Bandschlingen sichern.

Auch für weniger kletterbegabte Menschen hält die Sächsische Schweiz Varianten bereit. Mehrere hundert Wanderwege warten auf den Besucher und laden zum Genießen der schönen Natur ein. Auch hier kommt man mitunter auf die gleichen Höhen, wie auf den Kletterfelsen und kann auf ähnliche Art und Weise an der Landschaft erfreuen. Beispielsweise können Ziele, wie die berühmte Basteibrücke oder das Markenzeichen der Sächsischen Schweiz, der Lilienstein, erlaufen werden. Auch mittelalterliche Festungsanlagen, wie die Festung Königstein und die Burg Hohenstein, zählen zu den beliebtesten Ausflugszielen, die zu Fuß zu erreichen sind. Keiner verpasst etwas, wenn er sich nur aufs Wandern beschränkt.

Wer trotzdem nicht ganz aufs Klettern verzichten möchte, wird in der Sächsischen Schweiz auch fündig. Viele Wanderwege führen direkt durch die Felsen und so kommt es durchaus vor, dass der normale Weg nicht weiterführt. Hier helfen eiserne oder in Stein gehauene Treppen weiter. Sollte es keine Möglichkeiten für eine Treppe geben, dann sind am Fels Steigeisen angebracht, mit denen jeder problemlos seine Wanderung fortsetzen kann. Allerdings sollten sich nur schwindelfreie und trittsichere Menschen auf die Klettersteige begeben, da es doch hinauf in beträchtliche Höhen geht und der Weg teilweise direkt am Abgrund entlangführt. Doch es lohnt sich.

Aug
30

Wandertour im Harz-Gebirge

Von admin veröffentlicht

Die Naturlandschaft des Nationalparks Harz mit seinem dichten Wald und den hohen Schluchten ist einzigartig. So nahezu unberührt sie auch ist, kann sie doch glücklicherweise von Besuchern bestaunt werden. So kommen jedes Jahr viele Naturliebhaber und Wanderfreunde in das beliebte Mittelgebirge, um das sich viele Mythen und Sagen ranken. Das Prachtstück des Harzes ist seine höchste Erhebung, der sagenumwobene Brockenmit stolzen 1141 Metern Höhe. Hinauf kommen geübte Wanderer zu Fuß oder etwas gemächlicher mit der berühmten Brockenbahn, die ebenfalls ein besonderes Erlebnis ist.

(CC BY 2.0) by Digitoxin – flickr.com

Im Harz-Gebirge gibt es eine große Anzahl von Wanderwegen für jedermann. Auf ihnen lässt es sich nach Herzenslust die schöne Gegend und Natur erkunden, egal ob routinierter oder unerfahrener Wanderer, ob Familie, Gruppe oder Einzelabenteurer. Einer der leichteren Wanderwege ist der gemütliche “Löwenzahn-Entdeckerpfad” ab Drei-Annen-Hohne. Wer dagegen zum mythenreichen Hexentanzplatz emporsteigen möchte, sollte schon gutes Schuhwerk und etwas Ausdauer mitbringen. Dafür lohnt sich der Weg aber allemal, denn die Aussicht von dort oben ist herrlich. Gaststätten laden außerdem ein, um sich vom Aufstieg zu erholen. Auch die gastfreundlichen Hotels im Harz bieten für Wanderreisende die nötige Bequemlichkeit und Entspannung.

Der fast 10 km lange “Harzer-Hexen-Stieg”, der einmal quer durch den Harz führt, zählt zu den beliebtesten Fernwanderwegen in Deutschland. Er wurde bereits mehrfach als “Qualitätsweg” ausgestattet. Auch eine Wanderung entlang des ehemaligen Grenzstreifens zwischen Ost- und Westdeutschland mit dem Namen “Das Grüne Band” ist sehr erlebnisreich. Hier trifft Geschichte auf Naturerlebnis. Daneben wurden an der Strecke sehenswerte Kunstwerke und Skulpturen in Gedenken an die einstige Mauer errichtet. Auf dem 4 km langen “Naturmythenpfad” lässt sich insbesondere so mancher alten Sage nachspüren. Nach der Wanderung sind die Altstädte Wernigerode oder Goslar immer einen Bummel wert. Denn was den Harz ausmacht, ist seine besondere Vielfältigkeit. Seine Flora besitzt so viele Arten wie nur wenige Gegenden in ganz Deutschland. Der Kontrast zwischen den atemberaubenden Felsenschluchten und idyllischen Tälern ist außerdem magisch, was Wanderer immer wieder neu erleben.